Das European Board of Ophthalmology (EBO) wurde 1992 in London gegründet. Es ist eine ständige Arbeitsgruppe der ophthalmologischen Fachsektion der Union Européenne des Médecins Spécialistes (UEMS).
Dem Board wurde ausdrücklich die Aufgabe übertragen, die Standards der augenärztlichen Ausbildung in Europa (UEMS-Länder) zu überwachen, mit dem Ziel, Wissen und Weiterbildung durch vier Maßnahmen zu harmonisieren: die EBO-Prüfung, die Akkreditierung von Ausbildungszentren, die Kontrolle der kontinuierlichen medizinischen Fortbildung (CME) sowie die Vergabe von Fördermitteln (Grants).
Die nationalen Delegierten des Boards bestehen aus Klinikern und Akademikern mit spezifischen ophthalmologischen Fähigkeiten, ausgewiesener Expertise und einer breiten geografischen Verteilung. Aus jedem Land der Europäischen Union sowie aus Norwegen, der Türkei, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich werden von den nationalen augenärztlichen Fachgesellschaften zwei Delegierte nominiert. Ein Delegierter vertritt die akademische Ophthalmologie, der andere die beruflich tätigen Augenärzte. Die Delegierten werden für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt; eine einmalige Verlängerung um weitere vier Jahre ist möglich.
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